Freitag, 28. August 2009

Bananaking.

Well...Ich fange langsam an auf Englisch zu denken. Und das nach nichtmal 24 Stunden im Bananenland. That's weird.
Ich bin seit ziemlich genau...*rechne* *Wartejingle* *rechne* 19 Stunden hier und es ist schon so viel passiert. Angefangen hat allerdings alles noch bevor wir im College waren...

Wir schreiben den 26.08.09, ca. 6:15 Uhr, Hamburg International Airport...
Ich steh ja wirklich nicht so auf amerikanische Terroristenpanikmacherei. Aber okay. Ich muss lustige Fragen zu meinem Gepäck beantworten und Übergepäck bezahlen. Sie wollen sich auch nicht darauf einlassen, dass man das als fehlende Fettmasse meines Körpers anrechnet. Mist.
7:56
Jetzt sind wir bei der Sicherheitskontrolle angekommen. Time to say goodbye.
8:00

Jetzt sind wir mit feuchten Augen DURCH die Sicherheitskontrolle gekommen. Aber Stop. Nocheinmal gecheckt, ob die Laptops auch keine Bomben sind, dann darf es weiter gehen.
8:15
Boardingtime. Mir ist schlecht.
9:05
Ein letzter Blick auf Hamburg, ein letzter Blick zurück.



8 Stunden und 40 Minuten später sind wir in Newark, New Jersey angekommen. Durch diese und jene und diese und jene und diese und jene Sicherheitskontrolle durch, können wir unser Gepäck abholen und hinter dem Zoll wieder aufgeben. War alles halb so schlimm wie erwartet. Irgendwie waren die Amerikaner gelassener mit dem Sicherheitszeugs um, als Deutsche, die amerikanische Befehle ausführen. Die meisten sind sogar ziemlich nett..
Jetzt haben wir also 5 Stunden planmäßigen Aufenthalt in Newark - praktisch, da gibts ne Fressmeile mit Starbucks und ne Menge ungesunden Zeugs. Nur Internet gibts nicht - bzw. das gibts nur, wenn du deine Visakarte benutzt (die ich nicht habe) und damit auf einer Seite deine Daten angibst (was ich nicht möchte) und so 24h Internet bekommst (was ich nicht brauche). Wenn man versucht zu telefonieren wird man mit einem Typen verbunden, der viel zu schnell spricht - und einen irgendwie die ganze Zeit mit Irland verbinden will, bis man aufgibt. Dann eben keine Nachricht in die Welt, dass ichs soweit überlebt hab. Tz.

Inzwischen füllt sich die Wartehalle. Hm. Der? Oder die? Der in dem roten? Die mit den Blonden Haaren? Wer geht wohl noch mit aufs UWCCR? Boardingtime, wir haben eine Gruppe gefunden - und tatsächlich die ersten UWCCRs. Woah. Cool. Zum Anfassen.
Jaa. Und dann kamen wir also zu den "radio problems", deren Lösung jede Viertelstunden nur noch 5 Minuten entfernt lag. Nach 3 Stunden haben sie eingesehen, dass hungrige Passagiere, die nicht aus dem Flugzeug dürfen irgendwie nicht so cool sind, also gabs 8$-Schecks und nochmal Fressmeile. Aufeinmal schien die Lösung auf der Hand zu liegen und nach 5 Minuten Beine vertreten und futtern gings wieder on Board.

Jetzt sind wir in Costa Rica angekommen. Unsere Taschen und wir werden nochmal kontrolliert, aber so richtig achtet da auch keiner drauf.^^ Und als wir am Ausgang ankommen, hört man nur noch "Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah" und kreischende Leute und ganz viele UWCCRs und man wird rechts und links geküsst und umarmt und zerquetscht und mit Namen bombadiert, die ich nach 2 Sekunden wieder vergessen hatte. Hm. Nicht so gut.

Im College in meinem Zimmer angekommen, habe ich mich nur noch 2 Stunden lang mit meinem Roommate Caroline (Tansania) und meinen Secondyears und deren Freunde und deren Bekannte und deren Roommates unterhalten und bin dann halb schlafend, halb hibbelnd ins Bett gestürzt.

Ich bin natürlich viel zu früh wachgeworden, aber so Vögel, die man bei uns höchstens im Tropischen Haus im Zoo hört, irritieren einen eben ein bisschen. Nach nem lustigen Frühstück sind wir dann in die Stadt Santa Ana, Geld gewechselt, dringend Benötigtes gekauft und Eis gegessen. Ganz wichtig.
Santa Ana ist kein Kaff, man bekommt hier wirklich alles, was man braucht, aber es ist auch eben Costa Rica. Alte Männer wollen einem auf der Straße die Hand geben, die Telefon- und Stromleitungen gehen in Massen an Kabeln über den Straßen und es stinkt hier und da doch schon etwas. Obwohl man hier überall auch mit $ zahlen kann, lohnt sie der Umtausch in Colognes schon - aber ich persönlich komm mit dem Umrechnen noch nicht klar. 10000 Colognes - das sind etwas weniger als 20 Euro.


(Das Bett in der Mitte ist meins.)

Ich kann nicht mehr. Ich bin müde. Die Zeitumstellung und der Schlafmangel schafft mich. Ich schreib morgen weiter.

2 Kommentare:

  1. Hallo Knutä,

    also ich finde es immer ganz spannend von Dir Neuigkeiten zu lesen, und so wie Du schreibst war die ganze Reise ja sehr spannend.
    Schön auch ein Foto Deines Zimmers zu sehen und wie du so eingerichtet bist :-)
    Ich vermisse Dich jetzt schon und freu mich auf die nächsten Neuigkeiten von Dir
    Papa

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  2. P.S.
    Änder doch mal deine Computerzeit auf lokal Zeit :-) Sonst sieht es immer so aus, als wenn du die ganze Nacht wach bist!!
    *knutscher

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