Dienstag, 23. November 2010

Sing a nice song all day long at HOOOOOGWAAAARTS.

Snape, Snape, Severus Snape...
http://www.youtube.com/watch?v=Tx1XIm6q4r4

Drei Faktoren haben meine letzten 3 Wochen bestimmt. (Und nein, diesmal nicht die 3 Ss (Socialising, Sleep, Study).
Número Uno: Work.
Ich hab euch ja im letzten Blogeintrag so wunderschön meinen Kalender mit Deadlines vorgestellt. Na, so ganz ist der so nicht geblieben. Das World Lit ist jetzt zu nach den Ferien verschoben worden, ansonsten hat sich die Arbeit aber nur verdreifacht...
Trotzdem kann ich nun stolz behaupten ein Extended Essay überlebt zu haben! :) Samstag Nacht hab ich meins eingeschickt, die offizielle Deadline war allerdings erst gestern Nacht, weswegen wir heute deswegen natürlich ein bisschen feiern müssen :) *g* Außerdem steht natürlich Lucys Geburtstag an, für den Bethania, Marie und ich heute einkaufen gehen.

# Two: Home.
Auch wenn das Konzept eines "zuhause" für einen UWC-Schüler durchaus fremd ist, weiß ich doch sehr genau, wohin es fpr mich 19 Tagen geht :) Fleißig wird Schokolade aus ankommenden Paketen gegessen, "End of Term Essen" geplant und mit den Daheimgebliebenen gesprochen. Jeder Tag, den man stundenlang im Studyroom verbringt, ist ein Tag näher an Weihnachten *strike*

Auch wenn mir von Haus aus beigebracht worden ist, vor dem 1. Dezember nicht sonderlich viel von Weihnachten zu reden - und schon gar keine Weihnachtsdeko aufzuhängen - eine schöne Überleitung zum nächsten Punkt.

(Zwei Kinder freuen sich auf Weihnachten. Anya (Barbados) und Lotta vor dem riesigen Weihnachtsbaum in Multiplaza :)
Nummer 3: Harry Potter und der Halbblutprinz Part 1 !!!
Mehrmals habe ich mir geschworden Wanna-brothers (^^) nicht mehr zu unterstützen, nachdem sie die letzten Filme ja mal total daneben gehauen haben. Aber ein echter Potter Fan (und ehemaliger Potter FREAK ;) kann dann trotzdem nicht wiederstehen.

Mit gesicherten Karten haben sich Samstag 7 aufgedrehte Teenager den Soundtrack singend auf den Weg zum Kino in Multiplaza gemacht, um Harry Potter 7 Part 1 zu sehen. Weil wegen Abendessen verpasst, haben wir natürlich nochmal schnell am Futterplatz (McDoof.. *hust*) gestoppt und sind dann mit Popcorn bewaffnet in den Kinosaal eingezogen.

Uns wird hier immer praktischerweise der Gefallen getan alles auf Englisch mit Spanischen Untertiteln zu zeigen. Trotzdem konnten Asa, Marie T., Anya, Sarah, Linnéa, Dee und ich es nicht lassen gelegentlich mal darüber zu lachen, wie schreklich die Übersetzungen waren - was wahrscheinlich in der deutschen Version genauso lächerlich gewesen wäre.
Doch reicht es einem Potter-Fan das ganze genau einmal zu sehen?! Neeein! Morgen komme ich für nur 2 Euro mit meiner Englischgruppe nocheinmal in denselben Spaß rein *g*

Leider geht meine Freistunden gerade zuende, weswegen ich hier leider abbrechen muss. Wer aber findet, dass ich nicht genug berichtet (und wer norwegisch spricht ;) kann sich ja mal Marie T.s Blog angucken: http://marie-cr.blogspot.com/

Donnerstag, 18. November 2010

I'm a survivor!

Dieser Blogeintrag hat nichts mir Party zu tun. Dieser Blogeintrag spiegelt den Ernst des Lebens wieder. Dam-dam-dam-daaaaaaaaaaaam:


Nein, ernsthaft. Ich find das nicht so nett. Gar nicht nett.

Wie man aber auf diesem wunderschönen Kalender sehen kann, geht das Trimester nun zuende und wir kriegen unsere Noten. *spannende Hintergrundmusik* Im großen und ganzen hab ich mich nochmal n Stückchen verbessert und bin zufrieden :)

Und joa... alles, was ich sonst noch zu sagen hätte, wird in diesem Kalender schon recht klar: Wenig Party (ausnahmsweise mal), viele Deadlines, viel Arbeit und nen Haufen Meetings nur unterbrochen von den wunderbaren Momenten des Kontaktes in die Außenwelt durch Skype :) . Achja und IN 24 TAGEN BIN ICH ZUHAUSE!!! :)

Knutä hat morgen nen langen Tag vor sich und geht jetzt schlafen - Gute Nacht!

Montag, 1. November 2010

"Ma'am, for your own safety, this way, please!"

Letzte Woche war Northamerican, Caribean and Bermudan Diversity Week, weswegen UWC letzten Montag für einige Stunden in einer Simulation tatsächlich geteilt wurde:

(Alle Fotos © Klever)

Ab Frühstückszeit wurde ich also in die extrem weiße Schlange eingereiht, während Lucy einmal um die Cafeteria laufen musste, um auf der anderen Seite essen zu bekommen. Auch Latinos galten jetzt meistens als "Coloured", fanden das allerdings weniger amüsant.

Während ich von einer Polizistin (Sydney) höflich informiert wurde, dass ich zu meiner eigenen Sicherheit nicht mit Lucy speisen dürfe, wurde Lucy unwirsch zu den für sie "richtigen" Tischen geführt. Immer wieder wurden kleine Szenen nachgespielt: mal wurde eine eingeweihte Person der farbigen Seite gespielt zusammengeschlagen, mal ein "Weißer", der sich zu viel mit "Farbigen" abgegeben habe, zurechtgewiesen.

Unterbrochen wurde dieses merkwürdige und tatsächlich befremdliche Gefühl des getrennt-seins nur von den Unterrichtsstunden (denn selbst die Gänge waren strikt getrennt), doch wer denkt, dass UWC solch Rassismus (wenn auch simuliert) dulden würde, liegt falsch:

(Sitzstreik initiiert von weiß)

(Die etwas weniger friedliche Revolution der Latinos: ¡Viva la revolución!)

Während die meisten die Nachricht verstanden haben, haben nur wenige gegen Snackzeit ihre Beherrschung verloren und randaliert, weswegen das Nachbesprechungsmeeting kurzerhand ein bisschen vorgezogen wurde. Interessant war, dass die meisten, die zu den Whities gezählt wurden (mich eingeschlossen) haben so etwas wie "weiße Schuld" aufgebaut, obwohl sie selbst nichts getan haben und das von den Polizisten übernommen wurde.

Aus meiner Sicht war das ganze ne sinnvolle Aktion. Wer glaubt, Rassismus würde in unserer Welt nicht mehr existieren muss nur einmal wieder an die frische Luft und sich gründlich umsehen. Vielleicht werden in den meisten westlichen Ländern keine Schilder mehr aufgestellt, doch bei jeder Jobbewerbung, Collegebewerbung und Zwischenmenschlichen Beziehung spielt deine Herkunft und dein Hintergrund eben doch eine Rolle.
Doch es ist nicht nur Hautfarbe. Diskriminiert wird gegen verschiedene Geschlechter, Herkunft, sozialen Hintergrund, ...
Außerdem wurde keiner in seinem normalen Tagesablauf beeinflusst (was man ja von der Guerilla Krieg Simulation der Latinos letztes Jahr nicht behaupte konnte -.- Da wurden wir morgens um 6 aufgeweckt, mit Seilen aus den Residenzen abgeführt und für 2 Stunden ohne Essen in der Cafeteria eingeschlossen).

[Notiz an mich selber: Hör auf "Diskrimination" sagen zu wollen, Lotta -.-]

Was haben wir in der Woche sonst noch so angestellt? Viele, viele Meetings über Homophobie und Sex (nee, ernsthaft, die habe eine Sexologin eingeladen, die aber nicht so wirklich Ahnung hatte...) und natürlich haben wir Party gemacht ;)

Freitag Abend hatten wir eine kleine Northamerican, Caribean and Bermudan Show (von der ich leider überhaupt keine Fotos habe).
Samstag Abend wurden wir dann zum Nortamerican, Caribean and Bermudan Dinner eingeladen. Aber natürlich nicht, ohne dass wir aufgefordert wurden uns dafür gründlich zu blamieren. Aber hier (um es spannend zu machen) muss ich nochmal an die Ironie die Namens, den mein Neffe für seinen Bruder vorgesehen hatte (BATMAN) erinnern. Also (*dramatischer Trommeleffekt*) darf ich ihnen vorstellen (*Geige spielt im Hintergrund*): Mein Kostüm:

(Batwoman! © Marie E.; Ich hab doch gesagt, dass die Kollektivblamage Vorraussetzung für leckeres Essen war...)

Danach gab es für Firstyears nochmal ne Karnevalsparty, doch die meisten Secondyears haben sich zu der Zeit wieder in ihre EEs, SAT Practice Exams, Orals, World Lits und sonstiges vergraben.

Eigentlich wollte ich schreiben, dass es nach so vielen Fotos von mir als Paris Hilton, Batwoman oder sonstiges eigentlich langsam mal Zeit für ein "normales" Foto wäre, aber ich finde keins oO *Kram*
Hier ein Foto aus den Sommerferien:

Und außer lernen (und dem Lernen entkommen) habe ich diese Woche nicht wirklich viel getan.
Jetzt hab ich aber Hunger, nach so einem langen Blogeintrag und geh FUTTERN ;)

Adieu ♥
Knutä

P.S: In 42 Tagen bin ich zuhause :)